Qualität

Wir achten auf QualitätWir bauen Ihr Anzeigegerät nach Ihren individuellen Wünschen:

  • mit qualitativ hochwertigen Komponenten
  • eigener Herstellung in Deutschland

individuelle Wahlmöglichkeit:

  • im Messbereich,
  • in der Dimension Bezeichnung wie m/min, min-1, km/h, Tabletten/h, % u.s.w.
  • in der Auswahl des Skalengrundes schwarz oder weiß, mit farbigen Sektoren oder farbigen Beschriftungen.

Wir sind ihr professioneller Ansprechpartner für

  • analoge Anzeigesysteme
  • analoge Anzeigegeräte
  • analoge Instrumente
  • analoge Geräte
  • Voltmeter
  • Amperemeter
  • Tachometer
  • Geschwindigkeitsmesser
  • Drehzahlmesser
  • Drehzahlanzeiger
  • Zeigerinstrumente
  • Druckmesser
  • Temperaturmesser
  • Messinstrumente
  • analoge Messinstrumente
  • elektrische Messinstrumente
  • Drehrichtungsanzeiger

Drehspulmesswerk, das Herzstück unserer Anzeiger

Detailanzeige eines DrehspulenmesswerksEin Drehspulmesswerk dient zur Anzeige von Strömen indem es diese in einen der Stromstärke entsprechenden Zeigerausschlag umwandelt. Eine drehbare Spule befindet sich im Feld eines Magneten. Zwei Spiralfedern dienen sowohl der Stromzufuhr als auch der Rückstellung in die Ruhelage. Wird jetzt über die Anschlussklemmen Strom durch die Spule geleitet, so wirkt auf die Spule eine Kraft  (Lorentzkraft) die sie um ihre Achse verdreht bis die Federkraft keine weitere Bewegung zulässt. In dieser Stellung bleibt die Spule stehen und der an ihr befestigte Zeiger gibt auf einer Skala den entsprechenden Wert der Stromstärke an. Nach Abschalten des Stroms stellen die Federn den Zeiger wieder in die Nullstellung zurück.

Da sowohl die Federkraft proportional zur Dehnung ist ( Hookesches Gesetz ) als auch die Lorentzkraft proportional zur Stromstärke ergibt sich eine lineare Skala. Deshalb zeigt das Messwerk auch den arithmetischen Mittelwert an.

Drehspulmesswerke sind polaritätsabhängig, d.h. beim Umpolen des Stroms schlägt der Zeiger in die andere Richtung aus. Bei manchen Messwerken befindet sich die Null in der Mitte der Skala so dass der Strom auch in der anderen Polarität angezeigt werden kann. Befindet sich die Null am Rand der Skala, so darf das Messwerk nur für eine Polarität benutzt werden. Aus dem gleichen Grund ist es nur zur Messung von Gleichstrom geeignet. Soll Wechselstrom gemessen werden so muss ein Gleichrichter vorgeschaltet werden.

Quelle: Wikipedia

Warum analog statt digital?

Detailansicht eines analogen AnzeigesystemsWann immer sich der abzulesende Wert rasch ändert, ist die analoge Anzeige der digitalen weit überlegen, weil die analoge nicht gelesen werden muss, sondern sich erheblich schneller und als “Bild” erkennen lässt und – im Falle eines sich ändernden Anzeigewerts – der Zeiger einer analogen Anzeige die numerische, abstrakte Bewegung des Anzeigewerts in eine reale, mechanische, unserer Wahrnehmung leicht zugängliche Bewegung umsetzt!

Eine digitale Anzeige kann einen sich rasch ändernden Wert prinzipiell nicht in Echtzeit anzeigen, wenn er für das menschliche Auge ablesbar sein soll: die Zahlen würden zu einer “8″ verschwimmen. Daraus folgt, dass die Digitalanzeige zugunsten der Ablesbarkeit einerseits dem tatsächlichen Wert stets hinterherhinkt und andererseits die Veränderung des Anzeigewerts über die Zeit in mehr oder minder grobe Einzelwerte zerhackt, was mit einem unter Umständen erheblichen Informationsverlust einhergeht.

Seiten: 1 2

Präzision

Makroaufnahme eines ZeigersGenauigkeit

Die Genauigkeit eines Messinstrumentes ist gegeben durch die Grenzen von Grundfehlern und Einflusseffekten. Ein Fehler, der bestimmt wird, wenn das Instrument und/oder das Zubehör sich unter Referenzbedingungen (Tab.I-1 DIN EN 60 051) befindet/befinden, wird als Eigenabweichung bezeichnet, im Gegensatz zum Einflusseffekt, wenn sich das Instrument nicht unter Referenzbedingungen, sondern in den Grenzen des Nenngebrauchsbereiches (Tab. II-1 DIN EN 60 051) befindet.

Unsere Anzeigegeräte entsprechen der Klasse 1,5 wenn nicht bei einzelnen Typen eine andere Klassengenauigkeit angegeben ist. Soweit möglich, können die Messgeräte als Option auch für höhere Klassengenauigkeit (Klasse 1) gefertigt werden. Die Klasse ist auf der Skala angegeben, z.B.:

  • 1,5 Klassenzeichen für Anzeigefehler, ausgedrückt in Prozent des Bezugswertes.

Der Bezugswert entspricht im Allgemeinen dem Messbereichsendwert mit folgender Ausnahme:

  • Der Bezugswert entspricht der Summe der elektrischen Werte, die den beiden Grenzen des Messbereiches entsprechen, unabhängig vom Vorzeichen, wenn sowohl der mechanische als auch der elektrische Nullpunkt innerhalb der Skala liegen.

Gebrauchslage

Im Allgemeinen ist die Nennlage durch ein Lagezeichen gekennzeichnet. Bei unseren Instrumenten ohne Lagezeichen ist der Referenzbereich jede Lage zwischen waagerecht und senkrecht. Als Nenn-Gebrauchsbereich gilt 5° in jeder Richtung von der Referenzlage aus, wobei der Einflusseffekt (zusätzlich zum Anzeigefehler) nicht größer als 50% des entsprechenden Klassenfehlers sein darf.

Quelle: EN 60051